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Da der Fokus meiner Touren immer mehr Offroadanteil hat und ich im nächsten Jahr ein Enduro Training absolvieren werde, war es an der Zeit einen ordentlichen Endurostiefel zu kaufen. Warum ich dabei den Touratech Destino Adventure gewählt habe, möchte ich Euch hier erklären.

Im Lieferumfang ist neben den Stiefeln inklusive Innenschuh, eine Informationsbroschüre sowie die Metallkappen inklusive Schrauben und Montageanleitung. Dazu noch ein Touratech Destino Aufkleber.

Warum ein Endurostiefel?

Durch das feste Material und den hohen Schaft, ist der Schutz des Fußes inkusive Unterschenkel gewährleistet. Die grobe Sohle schafft auch guten Stand bei weichen Untergründen.

Wie fährt sich der Stiefel?

Anfangs dachte ich mit diesem steifen Stiefel kann man garnicht schalten. Allerdings funktioniert das nach einige Fahrten sehr gut. Natürlich ist hier etwas mehr Kraft notwendig als bei meinen BMW Sneaker Dry, aber es ist nicht unangenehm.  Der Stiefel gibt während der Fahrt ein gutes Sicherheitsgefühl, was mir sehr positiv auffällt.

Merkt man die feste, dicke Sohle?

Die Sohle selbst ist ca. 4 cm dick. Fährt man ein hohes Motorrad kommt das einem natürlich bei der Standfestigkeit zu gute. Anfangs ist es etwas ungewohnt, aber nach einigen Touren ist das für mich sehr angenehm.

Wie läuft es sich mit dem Stiefel?

Es ist natürlich klar dass der Stiefel kein Laufschuh ist. Dennoch kann man mit Stiefel durchaus einige Schritte laufen und auch Treppen lassen sich damit gut bewältigen. Für kurze Stopps und Strecken lasse ich den Stiefel deshalb gerne an.

Wie funktioniert das mit dem Innenschuh?

Das Alleinstellungsmerkmal des Touratech Destino Adventures ist natürlich der herausnehmbare Innenschuh. Kurz gesagt ist es ein Schuh im Schuh. Man kann den Innenschuh als einzelnen Schuh anziehen, damit Laufen und dann in den Stiefel schlüpfen. Das funktioniert ebenfalls sehr gut. An- und Ausziehen ist mit Unterstützung der Hände gut möglich.

Wie ist der Innenschuh aufgebaut?

Es handelt sich hier um einen leichten Schuh. Dadurch dass er in den Stiefel passen muss, ist dieser sehr dünn ausgeführt. Man kann damit durchaus auch einige Schritte  laufen. Dazu ist der Innenschuh auch wasserdicht. Der Schuh hat leichte Verstärkungen im Bereich der Knöchel. Sonst sind keine weiteren Protektoren in dem Schuh verbaut.

Was macht man mit der Motorradhose?

Hier kommt es etwas auf die Vorlieben des Fahrers und die eigene Motorradhose an. Bei meiner Held Matata II sind beide Varianten möglich. Die Hose kann sowohl über, als auch im Stiefel getragen werden.

 

Fazit

Mit dem Touratech Destino Adventure deckt man eine sehr große Spanne an möglich Touren mit dem Motorrad ab. Egal ob Offroad Strecke oder gemütliche Onroad Tour, meistert der Stiefel alle Möglichkeiten überraschend gut. Natürlich hat der Stiefel weniger Belüftung der Beine als bspw. ein Halbschuh, dafür ist die Schutzwirkung natürlich deutlich höher.

Da ich häufig mit dem Zelt unterwegs bin und gerne Material spare, kommt es natürlich zu Gute, dass nur ein Stiefel mitgenommen werden muss. Auf dem Motorrad trägt man den Stiefel und sobald man auf dem Zeltplatz angekommen ist, hat man den Innenschuh für den gemütlichen Teil.

Für mich bisher ein gelungener Stiefel den ich auch gerne weiterempfehlen kann. Es gibt den Stiefel für jeden Geschmack in unterschiedlichen Farben.